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Institut für Bildungswissenschaft
Akademiestraße 3
69117 Heidelberg
Sekretariat: Christine Bieber
1. OG, Raum 134

Tel.: 06221/54-7513

Wegbeschreibung

 
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zu den Forschungsthemen

Claudia Ostermayer

Tel. 06221 54-7528

 

Forschungs- und Lehreinheit Schulpädagogik

Herzlich willkommen auf der Webseite der Professur Erziehungswissenschaft mit dem Arbeitsbereich Schulpädagogik

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu unserem Team, unseren Forschungs- und Lehrschwerpunkten sowie allgemein zum Arbeitsbereich Schulpädagogik.

Collage Schulpaed

Forschungs- und Lehreinheit Schulpädagogik

Der Arbeitsbereich Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt Schulentwicklung und Lehrerprofessionalität

  • setzt sich mit der Schulentwicklung und Lehrerbildung in Theorie, Empirie und Praxis auseinander.
  • versteht sich als wissenschaftliche Einrichtung, die national und international vernetzte Forschungsprojekte zur Schulentwicklung, zur Lehrerprofessionalisierung sowie zu außerschulischen Bildungsinitiativen vorantreibt.
  • umfasst mittels des Forschungsprofils, der (inter-)nationalen Auseinandersetzung mit Bildung aus unterschiedlichen Blickwinkeln, ein wissenschafts- sowie praxisorientiertes Lehrangebot.
  • bietet Qualifikationsmöglichkeiten in Form der Betreuung wissenschaftlicher Hausarbeiten für das erste Staatsexamen, von Bachelor- und Masterarbeiten und von Promotionen.
  • unterstützt Schulentwicklungsprozesse und begleitet Schulen im Bereich der Unterrichts- und Organisationsentwicklung.
 

Unser Team

Anne Sliwka Hans Peter Gerstner Bataril-Henschen Claudia Ostermayer  

Prof. Dr. Anne Sliwka

(English Website)

sliwka@ibw.uni-heidelberg.de

 

Dr. Hans-Peter Gerstner

gerstner@ibw.uni-heidelberg.de

Dr. Katarina Batarilo-Henschen

batarilo-henschen@ibw.uni-heidelberg.de

Claudia Ostermayer

ostermayer@ibw.uni-heidelberg.de

 
  Janina Beigel    

 

 

Carolin Stöckler

stoeckler@ibw.uni-heidelberg.de

Janina Beigel

beigel@ibw.uni-heidelberg.de

Laura Pleyer

pleyer@ibw.uni-heidelberg.de

Thuy Duong Pham

pham@ibw.uni-heidelberg.de

Christine Bieber

bieber@ibw.uni-heidelberg.de

 
 

Unsere Projekte

Deeper Learning

Deeper Learning beschreibt eine Pädagogik, in der Lernende sich tiefgreifend mit Wissen auseinandersetzen und selbst Wissen generieren, indem sie es sowohl über instruktiv gesteuerte Prozesse der Aneignung als auch über selbstregulierte Prozesse der Ko-Konstruktion und Ko-Kreation verarbeiten. Wissen wird handelnd erfahrbar und tiefgreifende Lernprozesse münden in authentische Leistungen. Neben der Authentizität von Lernergebnissen ist die Verknüpfung der Leistungsentwicklung mit formativem Feedback von zentraler Bedeutung. Deeper Learning geschieht insgesamt in hybriden Lernumgebungen aus schulischen, außerschulischen und digitalen Lebenswelten.

Das Team um Anne Sliwka führt verschiedene Projekte zu Deeper Learning mit unterschiedlichen Zielsetzungen durch.

Weitere Forschungsprojekte

Co-Learn: Verzahnung von Schulaufsicht und Schulleitungen in „Schulfamilien“

Das Projekt wird gefördert von der Robert Bosch Stiftung (2024-2027)

Das Projekt Co-Learn zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen administrativen und pädagogischen Ebenen in deutschen Schulen zu stärken. Forschungsarbeiten zur Schulentwicklung zeigen, dass Innovationsprojekte am erfolgreichsten sind, wenn Top-down und Bottom-up-Prozesse verzahnt und in der Mitte des Schulsystems durch die Schulaufsicht in Kooperation mit Schulleitungen gesteuert werden. Co-Learn möchte zu einem Paradigmenwechsel in der deutschen Bildungssteuerung beitragen.

In sogenannten Schulfamilien treffen sich regelmäßig Schulleitungen und Schulaufsichten, um gemeinsam mit wissenschaftlicher Unterstützung strategische Ziele zu bearbeiten. Die Universität Heidelberg bietet konzeptionelle Expertise, um diese Arbeitsprozesse zu unterstützen. Zusätzlich wird multimediales Informationsmaterial entwickelt, das aktuelle Forschungsergebnisse und Arbeitsmethoden an die Schulfamilien weitergibt. Dieses Material konzentriert sich auf die Systemebene der Schulfamilien und die inhaltliche Arbeitsebene, wie die Sicherung von Basiskompetenzen und Mindeststandards. Es soll Schulrät:innen und Schulen dabei helfen, Austauschräume zu schaffen und Ziele für aktuelle Bildungsherausforderungen zu formulieren.

Durch die Einführung einer evidenzbasierten Entscheidungskultur und die Förderung kontinuierlichen Lernens will Co-Learn einen Übergang von einem „administrierenden“ zu einem „lernenden“ System unterstützen.

DATIpilot – Mit Optimismus in die Zukunft blicken: Deeper Learning Lernumgebung für ko-kreatives Lernen (BMBF 2024 – 2025)

Das DATIpilot-Projekt „Mit Optimismus in die Zukunft blicken: Deeper Learning Lernumgebung für ko-kreatives Lernen“ zielt darauf ab, Schüler:innen und Lehrkräfte durch eine innovative digitale Lernumgebung zu unterstützen, die nach den Prinzipien der Deeper Learning-Pädagogik entwickelt wird. Die Lernumgebung bietet Schüler:innen ko-kreative Lernerfahrungen mit Gestaltungs- und Autonomiespielräumen (Voice & Choice) und regt zu tiefgehenden Lernprozessen an. Hierzu werden vielfältige multimediale Inhalte und pädagogische Tools zur Prozessgestaltung für Schüler:innen und Lehrkräfte gemeinsam mit unseren Projektpartnern vom Education Innovation Lab entwickelt und auf der Plattform Digital Sparks für die Bildungslandschaft zugänglich gemacht.

Schule macht stark: Bestmögliche Bildungschancen für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler (BMBF, 2021-2025)

„Schule macht stark – SchuMaS“ ist eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern zur Unterstützung von Schulen in sozial schwierigen Lagen. Im Mittelpunkt stehen dabei 200 Schulen. Die Initiative zielt auf bestmögliche Bildungschancen für Schüler*innen ab, die sozial benachteiligt sind. Dazu arbeitet die Wissenschaft, bestehend aus 13 Forschungsinstituten und die Schulen kooperativ und ko-konstruktiv zusammen.

Link zur Homepage des BMBF: http://www.schule-macht-stark.de

Link zur Homepage des SchuMaS-Forschungsverbund: www.schumas-forschung.

Große Fragen brauchen gemeinsame Antworten: Eine europäische Wissenschafts-Praxis-Initiative für adaptiven Unterricht (E-Adapt) (BMBF, 2021-2024)

E-Adapt ist ein europaweites Projekt zum adaptiven Lernen und Lehren. In dessen Rahmen wird lebendiges und aktives Netzwerk zum adaptiven Unterricht aufgebaut, indem Expertise auf europäischer Ebene aus Forschung und Bildungsadministration zusammengebracht wird. Dadurch können „best practice“-Beispiele systematisch ausgetauscht werden mit der Möglichkeit, voneinander lernen zu können. Adaptiver Unterricht wird als zukunftsfähige Problemlösung gesehen. Dadurch soll es gelingen alle Schüler*innen fortlaufend zu unterstützen ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Projektwebseite mit weiterführenden Informationen

Nele – Campus Neues Lernen (BMBF, 2022-2024)

Mit dem Vorhaben Nele – Campus Neue Lernkultur soll im Rahmen der Nationalen Bildungsplattform ein Weiterbildungsportal für Lehrkräfte und Bildungsakteur:innen geschaffen werden, mit Inhalten, die auf die Bewältigung von zukünftigen Herausforderungen durch die Etablierung einer neuen Lernkultur gerichtet sind.

Die Universität Heidelberg ist dabei Teil des Nele-Konsortiums (Mitglieder: Kiron, Fernuniversität in Hagen, Universität Heidelberg, KIT, BIB, TFD und Pacemaker) und trägt mit ihrem Team (Prof. Dr. Anne Sliwka, Janina Beigel, Laura Pleyer, Thuy Duong Pham) zum pädagogischen Konzept der Plattform und zur Entwicklung eines interaktiven Weiterbildungsangebots zur Pädagogik des Deeper Learning bei. Deeper Learning soll dabei für Schulleitungen und Lehrkräfte durch ein niederschwelliges, berufsbegleitendes und aktivierendes Trainingskonzept zugänglich und erfahrbar gemacht werden. So soll insgesamt ein bedarfs- und nutzer:innenorientierter, innovativer Lernraum entstehen.
https://app.nele-campus.org/content-provider/1116 (mit Anmeldemöglichkeit)

Projekt- und Förderzeitraum: November 2022 – September 2024

Abgelaufenes Projekt

Projekt „Transforming the Grammar of Schooling: Hybrid Learning Environment for the Digital Knowledge Society”

Aktuelle Forschungen bestätigen, dass Lernumgebungen mehr zum Wissenserwerb beitragen, wenn digitale und reale Räume außerhalb der Schule in den Unterricht einbezogen werden und so hybride Lernumgebungen entstehen. Die koronalen Schulschließungen im Frühjahr 2020 haben gezeigt, dass sich das deutsche Schulsystem trotz Entwicklungsplänen noch nicht an die digitale Wissensgesellschaft angepasst hat.

Das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt „Transforming the Grammar of Schooling: Hybrid Learning Environment for the Digital Knowledge Society” entwickelt ein Modell, das Schulen als Werkzeug für den Übergang zu einer hybriden Lernumgebung dienen soll. Dazu führen wir Interviews mit Schulleitern u.a. aus Neuseeland, Australien und Kanada, die bereits größere praktische Erfahrungen mit hybriden Lernumgebungen gesammelt haben.

Verantwortlich: Webmaster
Letzte Änderung: 28.05.2024
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