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Resilienz von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Katastrophen

Gesellschaftliche, institutionelle und individuelle Resilienz mit Fokus der Stärkung von Kindern und Jugendlichen bei Katastrophen

Projektverantwortliche: Prof. Dr. Monika Buhl, Prof. Dr. Dr. Markus Ries

gefördert im Rahmen des Fellowship am Marsilius-Kolleg

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie das Leben von Individuen und gesellschaftlichen Systemen sowie das Gesundheits- oder das Bildungssystem und die öffentliche Sicherheit vor große Herausforderungen gestellt werden. Ähnliche Wirkungsmechanismen bringen der Krieg in der Ukraine oder klimawandelbedingte Naturereignisse mit sich. Dies stellt Kinder und Jugendliche vor große Aufgaben und belastet ihre individuelle Entwicklung und ihre Sozialisation in die Gesellschaft. Das Projekt, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Markus Ries, ist in diesem Zusammenspiel von Individuen, Institutionen und Gesellschaft angesiedelt. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird betrachten, welche Rolle der Schule und dem Katastrophenschutz zukommt, Heranwachsende auf Unsicherheiten vorzubereiten, Resilienz zu fördern und, wie Institutionen der gesamtgesellschaftlichen Gefahrenabwehr und die der Bildung zusammenarbeiten können. Die bildungswissenschaftliche Perspektive analysiert die sowohl präventive als auch interventionsbezogene Rolle der Schule in herausfordernden Zeiten und stellt beispielhaft dar, welchen Beitrag entsprechende Angebote für die Entwicklung von Heranwachsenden leisten können.