Selbstprofessionalisierung von Lehramtsstudierenden
Selbstprofessionalisierung von Lehramtsstudierenden im Fokus von Q als didaktisches und forschungsmethodisches Instrument
Dissertationsprojekt Ines Kling
Professionelles Handeln gehört zu den Kernkompetenzen einer Lehrperson und dient dazu, im beruflichen Kontext differenziert und angemessen agieren zu können. Dabei ist der Schulalltag von zahlreichen Situationen geprägt, die durch individuelle Einstellungen, Werte und Normen beeinflusst werden. Dies erfordert, sich als Lehrer:in ständig mit der eigenen Person auseinanderzusetzen. Die persönlichen Sichtweisen und das eigene Handeln zu reflektieren und gegebenenfalls anzupassen ist jedoch kein fester Bestandteil der Berufsroutine. Somit bedarf es bereits im Studium Professionalisierungsprozessen, die die Lehramtsstudierenden nicht nur hinsichtlich ihres Professionswissens und Kompetenzzuwachses auf ihre künftige Tätigkeit im Schulalltag vorbereiten, sondern ebenfalls die Auseinandersetzung mit der eigenen Person als angehende Lehrer:in fokussieren.
Das kumulative Promotionsvorhaben hat zum Ziel, herauszufinden, inwiefern die Q-Methode als forschungsmethodisches und didaktisches Instrument (in der hochschulischen Lehrerbildung) eingesetzt werden kann, um Einstellungen, Überzeugungen und Werthaltungen von Lehramtsstudierenden aufzudecken. Zudem soll untersucht werden, inwiefern Q in der hochschulischen Lehrerbildung eingesetzt werden kann, um mittels Reflexionsprozessen, die durch das dynamische Q-Sortierverfahren angeregt werden, in einem angeleiteten Seminarkontext zur Selbstprofessionalisierung der Lehramtsstudierenden beizutragen.
- Zur Publikation „Praxisbezogene Einstellungen von Lehramtsstudierenden – eine Q-Studie“
- Zur Publikation „Applying Q methodology in higher teacher education for pre-service teachers’ (self-)reflection, learning and professional development“
- Zur Publikation „Vom Objekt zum Subjekt. Partizipative Ansätze in der Lehrer:innenbildung."
- Ines Kling